Teamwerk

Hand in Hand

Seit über 25 Jahren töpfern wir Geschirr, das dem Gebrauch dient. Es wurde von uns erdacht und geformt, es trägt die Erinnerung an den Schöpfer, der es mit Können und Liebe gemacht hat. Unsere Hände haben Spuren hinterlassen.

Christine Velte

"Als Kind fuhr ich zusammen mit meinem Großvater, der Bauer war, auf seinem Traktor zu den Feldern. Dort fand ich zwischen den frisch gepflügten Ackerschollen meine ersten Klumpen Lehm, die ich spielerisch zu Menschen formte. Mein Urgroßvater war Steinhauer gewesen. Meine Vorfahren arbeiteten selbständig. Nach dem Abitur begann ich die Ausbildung zur Keramikerin, arbeitete in verschiedenen Betrieben als Gesellin und besuchte in Höhr-Grenzhausen die Meisterschule. Seit über 25 Jahren führen mein Mann und ich unsere Töpferei. Was unsere Hände aus Erde erschaffen, davon leben wir."

Bernd Preuss

"Die Glasuren aus gemahlenen Gesteinen mit färbenden Oxiden entwickeln wir selbst. Im Gasofen in der offenen Flamme wird unsere Keramik in zwei Tagen auf 1260 Grad gebrannt und wieder abgekühlt. Jedes Mal ist der Moment des Ofenöffnens spannend. Ist der Kegel um, sind die Glasuren geschmolzen, ist nichts überfeuert oder blasig? Ist eine Brennplatte gebrochen? Glücklicherweise sind die Ergebnisse meistens gelungen. Und falls nicht, so bedeutet dies, nochmals von Neuem an die Arbeit zu gehen. Als Töpfer muss man die Gabe besitzen, gerne immer wieder neu zu beginnen"